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Bryan Ferry über »Roxy Music«: »Stücke wie ›Trash‹ würde ich mir nicht mehr anhören«


Bryan Ferry (2019): Magazine heute lieber »Avalon«


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SOPA Pictures / LightRocket / Getty Pictures


Eines der erfolgreichsten Alben der britischen Rockband Roxy Music ist bis heute »Manifesto« (1979). Songs wie »Dance Away« waren wochenlang in den britischen Charts. Trotzdem gehört das Album offenbar nicht zu den Lieblingen des Bandleaders Bryan Ferry. In einem Interview mit der britischen Zeitung »The Guardian« erklärte der Musiker, das Album sei womöglich »nicht so stark wie die anderen«: »Natürlich hat es ›Dance Away‹«, so Ferry. »Aber es gibt auch Stücke wie ›Trash‹, ›My Little Lady‹, ›Cry Cry Cry‹, die ich mir heute nicht mehr anhören würde.«

Bryan Ferry, geboren 1945 in Washington (Großbritannien), battle einer der Mitgründer der Rockgruppe Roxy Music, gemeinsam mit Andy Mackay, Brian Eno, Phil Manzanera, Paul Thompson und Graham Simpson. Der 76-Jährige wirkte als Leadsänger wie auch Songwriter an Alben wie »Stranded«, »Nation Life« und »Siren« mit.

Das erste gemeinsame Album »Roxy Music« erschien 1972. Das sei zwar »interessant« gewesen, sagte Ferry im Interview. »For Your Pleasure« aber »fühlte sich einfach reifer an: dunkler, der Gesang battle besser«, so Ferry. Ein weiterer Favorit sei das zehn Jahre später entstandene Album »Avalon«: »Ganz anders, ein richtiges Stimmungsalbum, sehr atmosphärisch.«

»Manifesto« battle kommerziell eines der erfolgreichsten Alben der Band, wurde allerdings von Kritikern teilweise als wenig innovativ empfunden: Der »Rolling Stone« etwa bezeichnete das Album als »nette Fußnote«, die aber »zu nichts führt«.

1976 trennte sich Bryan Ferry vorübergehend von Roxy Music und arbeitete an verschiedenen Soloalben. 1983 löste sich die Band auf, um 20 Jahre später wieder ihr Comeback zu feiern. »Roxy Music waren für mich die ersten zehn Jahre meiner Karriere«, sagte Ferry im Interview. »Ein paar meiner besten Arbeiten sind mit diesen Alben entstanden, und ich hatte das Glück, Teil einer so einzigartigen Gruppe zu sein.«

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